31. August 2006

DSL-Telefonie einrichten

Nachdem ich mit dem Gedanken daran schon seit Monaten schwanger gegangen bin, habe ich mich ausgerechnet von so einem typischen Reklamebrief fangen lassen und bei meinem Provider (der 1 und 1 gut zusammenzählen kann) nun nicht nur endlich die tolle DSL-Flat für sehr knapp unter 10 Euro bestellt. Diese Flat kostet dann also gerade mal 3 Euro und einen Keks mehr als der Volumentarif für 2GB und sorgt für sorgenfreies Surfen und beliebiges Downloaden von neuen Open-Office-Versionen und all den andern Dingen, die man ständig dringend braucht und üblicherweise aus dem Netz bezieht.
Da es nun keine Einrichtungsgebühr mehr kostet und das neue Kombigerät Fristbox Fon Wlan 2 (oder so ähnlich) mir wie eine eierlegende Vollmilchsau vorgekommen ist, habe ich zugeschlagen. Drei Tage später ist das Päckchen angekommen.
Ausgepackt und nach der gut bebilderten Anleitung (nix kleine Schrift, nix von Japanisch über Koreanisch ins Englische übersetzte, sondern eigentlich nur Bilder!) einfach angeschlossen. Man bemerke: 3 Geräte habe ich dafür in den Ruhestand versetzt: das geradezu blödsinnig voluminöse DSL-Modem, den Router und die ISDN-TK-Anlage. Die gesamte Funktionalität dieser 3 Geräte steckt jetzt in dieser einen Fritzbox. Darüber hinaus bietet sie WLAN, also die drahtlose Netzanbindung eines Notesbooks zum Beispiel. Und als besonderes Bonbon noch die Möglichkeit, eine USB-Festplatte oder einen USB-Drucker im Netz zur Verfügung zu stellen, ohne dass dafür ein PC laufen muss.
Und nach dem Anstöpseln startet man einfach seinen Browser, landet von selbst im Konfigurationsprogramm des neuen Allround-Wundergeräts und kann dort alles komfortabel einstellen und überwachen. Und die Internet-Telefonie, die unsere Telefonrechnung auf längere Sicht senken soll, funktioniert auch so ziemlich auf Anhieb. So ziemlich meint, man muss erst mal raffen, woran man eigentlich merkt, dass man nicht mehr über die Magentafirma, sondern via VoIP telefoniert. Wie sehr sich das finanziell auswirkt, werden erst die nächsten Telefonrechnungen zeigen, technisch jedenfalls ist der Umbau wirklich DAU-sicher.
Ärgern tut mich nur, dass man das vorher nirgends genau rausfindet (wie gering der Aufwand im Grunde ist). Noch mehr ärgern tut mich, daß sich durch die neuen Möglichkeiten mal so eben die Vertragslaufzeit beim Provider auf 24 Monate verlängert. Da beißt die Maus keinen Faden ab.

Für S-Bahn-Freunde

Eine nagelneue ungeheure Fundgrube ist die frisch aus der Taufe gehobene S-Bahn-Fotocommunity der S-Bahn Berlin.
Sehr beeindruckend, wieviele zum Teil historisch wertvolle Bilder da in wie kurzer Zeit zusammen kommen!
Da bleibt kein Auge trocken.

29. August 2006

Kürzlich beim Photobloggertreffen

Mit Frau lostinshots.com und Herrn tageswerk.net und Herrn blog.blendenstern.de war es extrem nett. Anlässlich des zweiten via Blimage initiierten Photoblogger-Treffens waren wir in Dresden unterwegs. Ausgerechnet am Wochenende der 800jahrfeier. Von der bekamen wir allerdings nicht viel mehr mit als die vielen Leute und den Lärm und die dadurch jedenfalls teilweise etwas chaotische Verkehrsführung und überfüllte Straßenbahnen. Wir waren zu viert unterwegs und hatten uns sehr viel zu sagen.
Ein paar Bilder werden noch folgen. Wenn sie denn erst einmal gesichtet und bearbeitet und authorisiert sind. (Vorher sind aber noch 3 Grillionen Normandie-Bilder und paar Affen-Photos dran ;-)
Aber Dresden so als Stadt? Hinterlässt nicht den einschneidenden Eindruck, den ich erwartet habe.

7. August 2006

Die Verspannung im Nacken

Gestern den ganzen Tag dieses Gefühl im Nacken, daß ich ihn mal strecken müßte. Klappte aber irgendwie nicht so, wie es hätte sollen. Stattdessen so unterschwellige Kopfschmerzen, die nicht wirklich zum Ausbruch kommen, aber trotzdem gehörig nerven. Und ständig die Zähne so zusammen gebissen, daß es knackt. So kann es nicht weiter gehen.
Ich muß mich mal locker machen.

Deswegen werde ich mir, wenn da oben rechts die 1200 aufleuchtet, mal eine Auszeit genehmigen. Nicht den lieben Gott aber den Herrn Blog (oder Block? Wie hießer nomma?!) einen guten Mann sein lassen und es mir im Zelt und auffa Isomatte bequem machen.
Ach wird das fein! (Hoffentlich isset Wetter dann auch wieder besser!)
Drei Tage noch und den Rest von heute. Ich freue mich so allmählich dann doch auch drauf. Ja doch, wird schon.
(Las gerade vor ein paar Tagen, daß es für IT-Worker ganz besonders wichtig sei mal abzuschalten und dem Wahn, daß ohne sie nichts laufe, wenigstens für 2 Wochen am Stück abzuschwören.)

4. August 2006

Apportierstunde

*Hepp* *Schnapp*
Herr Säffken und die liebe Frau Serotonic haben unabhängig voneinander ein hübsches Stöckchen geworfen. Also denn: Wuff :-)

Warum bloggst du?
Manchmal denke ich: ich hab einen Auftrag (aber bitte nicht nach dem genauen Wortlaut fragen). Dann wieder denke ich: is doch alles eitler Quatsch – und möchte am liebsten sofort aufhören.
Ich schätze die Blogsphäre als sich ständig verändernden Ort der Kommunikation. Ich schreibe gern und ich lese gern, nicht zuletzt, was ich selber geschrieben habe. Die Grätsche zwischen persönlichem Tagebuch und Kommentaren zum Weltgeschehen finde ich nach wie vor ungeheuer spannend und möchte nicht darauf verzichten.

Seit wann bloggst du?
Als ich das erste Mal über Weblogs las, vermutlich in der Taz und schätzungsweise irgendwann 2001, da dachte ich bloß: die spinnen, die Amis. Wenig später stieß ich auf antville, genauer gesagt auf gig.antville und auf instant nirvana und diese beiden weckten dann doch heftiges Interesse.
Erste Gehversuche im Selberbloggen dann ab Februar 2002 beim Photoblogger. Mein erstes eigenes Blog (dieses hier nämlich) erblickte im April 2003 mit dem guten alten sunlog das Licht der Welt. Dafür wechselte ich dereinst sogar den Provider. Weil Webspace mit php und mysql bei 1+1 einfach unerschwinglich war.

Selbstportrait?
Guckst du hier.

Warum lesen Deine Leser Dein Blog?
Na die lieben Leser gucken gern Baustellenfotos und lesen gern öfter mal etwas vollkommen anderes. Ich bin immer wieder selbst erstaunt über das manchmal geradezu blödsinnige Sammelsurium an Themen hier, die nicht zusammen passen. Ach so ja, aber wenn ich in die Statistiken gucke, dann wollen die meisten bloß gucken, wie Willi und Rosi es tun. War doch eigentlich klar ;-)

Welche war die letzte Suchanfrage, über die jemand auf Deine Seite kam?
Kaufland in Göttingen – *hihi*, da dürften die meisten Suchenden aber leicht enttäuscht sein. Ein Indiz, daß Herr gugel doch nicht die Weltweisheit in Person ist. Oder… *kopfkratz* :-/

Welcher deiner Blogeinträge bekam zu Unrecht zu wenig Aufmerksamkeit?
Oh, äh, die meisten bekommen eigentlich erstaunlich Aufmerksamkeit. Bin da immer mal wieder ganz gerührt. Umso seltsamer finde ich, daß dieser hier so 0 Echo hervor rief. An der multikulturellen Attraktivität dieses Machwerks hier muß ich ganz offensichtlich noch arbeiten.

Dein aktuelles Lieblings-Blog?
Immer schon lese ich sehr gern Segert-Blogs, aktuell das segert.net Weblog. Und sehr sehr gern gehe ich in den serotonischen Gedankenzoo. Ich möchte mich da nicht entscheiden müssen. Und auf die andern, die in meiner Blogrolle zu finden sind, möchte ich auch nicht verzichten.

Welches Blog hast du zuletzt gelesen?
Jetzt gerade vorhin das nietennagelneue Blog von Hildi.

Wie viele Feeds hast du gerade im Moment abonniert?
Gar keinen. Ich mag Feeds nicht. Ich lese Blogs lieber direkt beim Erzeuger.

An welche vier Blogs wirfst du das Stöckchen weiter und warum?
So, genug gehechelt, jetzt versuch ich selber mal am Werfen, und zwar zu hildi, nickelartist, komma5 und Michael.
Warum? Die Frage ist zu dumm.

Und zum Schluss statt Strichcode:
Dieser Stöckchenweitwurf ist registriert unter 121122126412221231. Stöckchenfänger bitte auch da registrieren, zur Belohnung kann man dann gucken, woher all die Stöcker .com :-)

3. August 2006

Wer sein Fahrrad liebt

… der schiebt!

Im Schulweg, über den mein täglicher Weg zur Arbeit führt, haben die Regengüsse der letzten Tage den ganzen feinen Schotter weggespült und die zum Teil auch vorher schon vorhandenen Asphaltabbruchkanten noch weiter abgetragen.

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2. August 2006

Nach dem Durchzug dieser Wolkenfront

ging das Leben weiter.
Fast als sei nichts gewesen.






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