25. Februar 2009

Vögel für den Frühling

Am frühen Morgen haben die Amseln zu singen begonnen. Zwar noch ziemlich zaghaft, aber es ist ja auch noch arg kalt.
Über Tag fliegen viele viele Kraniche über die Stadt. Ich sehe allein drei oder vier große Formationen, die mit ihren charakteristischen Rufen von Südwest nach Nordost unterwegs sind.
Derweil ist der Himmel gritzegrau, die Luft zum Auswringen feucht und man kommt nicht aus dem Frieren raus.

24. Februar 2009

E-Mails archivieren

Wird Zeit, daß ich damit mal anfange.
Als erstes werde ich dann mal Mailstore testen. Jemand Erfahrung damit? Oder mit anderen geeigneten Programmen?

23. Februar 2009

Noch etwas schönes für Sie?

Beinahe nichtsahnend betrete ich eine typische Göttinger Bäckerei-Filiale. Die neue Verkäuferin strahlt mich erwartungsfroh an und fragt mich, ehe ich richtig Luft holen kann: “Was kann ich Ihnen denn schönes geben?”.
Unmittelbar nachdem ich ihr mitgeteilt habe, welche Brotsorte ich gern hätte, frag sie mich: “Was darf es denn sonst noch schönes für Sie sein?”
Als ich abwinke und ihr stattdessen 3 Euro auf den Tresen lege, fragt sie, ob ich nicht etwas Kleingeld für sie hätte. Ich stehe völlig auf der Leitung, gucke noch mal auf das Schild unter dem Brot (da steht 2,95 Euro) und stammele, das seien doch 3 Euro. Noch passender hätte ich es nicht.
Nein, erwidert sie: “Haben Sie vielleicht noch einfach so etwas Kleingeld für mich? 45 Cent oder so?”
Verwirrt durchwühle ich mein Portemonnaie und kann nur meinem Bedauern Ausdruck verleihen.
Sie aber nimmt trotzdem ganz begeistert mein Geld, läßt es in der Kassenschublade verschwinden und reicht mir ein blitzendes 5-Cent-Stück zurück. “Kein Problem!” sagt sie.
“Dann wünsch ich Ihnen noch einen wunderschönen Tag!” flötet sie kurz darauf und strahlt. -
“Danke, das wünsche ich Ihnen auch” erwidere ich unbeholfen und stolpere hinaus ins Freie.

In der gar nicht mal so billigen Billig-Papeterieketten-Filiale kaufe ich später zwei Schulhefte für meine Tochter. Dort weiß ich, was mich erwartet, wenn ich an der Kasse der jungen, streng frisierten und jedesmal erschreckend geschäftstüchtigen Kassiererin (oder Filialleiterin?) gegenüber stehe. Sehr freundlich, sehr schnell und mit geschickten Bewegungen hat sie ein Heft gescannt und mit flinkem Tastenschlag der Registrierkasse verklickert, daß ich da 2 von will – und ich frage mich schon, was sie mir wohl diesmal dazu anbieten wird. Ich habe mich noch nicht zuende gefragt, da schießt es auch schon aus ihr hervor: “Dürfen es noch 2 Schutzhüllen für die Hefte für Sie sein?”
Obwohl ich dankend verneine, bekomme ich auch dort verbindlich noch einen wunderschönen Tag gewünscht.

Wer sind die Marketingstrategen, die meinen, solches Verhalten würde die Beziehung zwischen Kunden und Verkäufern verbessern oder das Einkaufserlebnis für mich verschönern oder mich sonst irgendwie anreizen, mehr Geld jeweils dort, wo mir so viel schönes gegeben werden soll, zu lassen? Für mich bleibt immer nur der Eindruck, daß da eine Entwicklung ganz fatal in die falsche Richtung läuft.

Leinestraße


Dieses Bild habe ich auch mit Poladroid behandelt, um diesen hübsch vignettierenden Rand und die nett häßliche Verfärbung hinzubekommen. Ginge auch anders. Klar. Geht aber auch so. Nur den Peudopapierrand, den hab ich jetzt mal abgeschnitten, weil der doch nur sinnlos Platz verbraucht.

20. Februar 2009

Am Groner Tor

groner_tor

18. Februar 2009

Winter, hartnäckig

Es bleibt eine Herausforderung. Gestern Morgen bei etwa 3° fetter Schneeregen, der beim Radfahren schneller durchnässte, als das jede normale nassere Regenform hinkriegen würde. Heute Morgen bei etwa -8° klarster feinster Sonnenschein und feine sonnendurchflutete Rauchsäulen aus den Schornsteinen. Die Haare frieren im eisigen Fahrtwind an den Beinen fest. So ungefähr.
Er läßt so gar nicht locker, heuer, der Winter. Sonst gab es ja in der zweiten Januarhälfte oder Anfang Februar immer mal ein paar Tage zum Erholen, wo man so bei knapp 10° schon dachte, der Frühling kommt. Nichts davon dieses Jahr. Kein Wunder, denkt man, daß das Gekränkel so gar nicht weggeht. Der Kopf bleibt matschig und das Husten und Niesen hält sich hartnäckig.

16. Februar 2009

Auf Baum-Suche

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Die Musik Ralph Towners in den Ohren suche ich nach Bäumen, die eine ähnlich magische Wirkung haben wie die auf dem Cover von Solstice.

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